Geschafft!!!
Nach etwas mehr als 10 Stunden Flug und weiteren Stunden Wartezeiten an den Flughäfen in Frankfurt, Muscat (im Oman) und Bangalore standen wir gestern Nachmittag etwa um 16 Uhr einem indischen Beamten gegenüber, der uns freundlich fragte, was wir in Indien machen werden und wo genau wir wohnen. Da ich auf dem Flug kaum geschlafen hatte und das Englisch des Beamten nicht allzu deutlich war (heute habe ich gemerkt, dass sein Englisch gar nicht so schlecht war :D), wollte ich nur noch schnell die Kontrolle passieren und nach Salem fahren. Nachdem ich es ihm dann erklärt habe, hat er mich endlich gehen lassen, um dann bei der nächsten Kontrolle zurückgeschickt zu werden, weil er einen Stempel vergessen hat...
So hat das dann alles ein wenig länger gedauert, aber als wir durch den Ausgang nach außen traten, war es weniger voll als wir dachten und wir konnten sofort das Schild mit "Nikolai & Simon" sehen.
Was uns, glaube ich, beide am meisten überrascht hat, war das Wetter! Wir wurden von jedem gewarnt, wie heiß es in Südindien sein soll und haben nicht damit gerechnet, dass es bewölkt und die Temperatur, nach den Klimaanlagen in Flugzeugen und Flughafen, angenehm sein würde. (Vor allem, weil mir in Muscat nach 5 Metern zwischen dem Flugzeug und dem Shuttle-Bus schon der Schweiß von der Stirn lief und ich nur gehofft habe, dass der Fahrer schnell die Türen schließt...)
Wie sich dann schnell herausstellte, war der Mann, der das Schild gehalten hat, nicht unser Fahrer, sondern nur ein Mitarbeiter des YMCA, der mitkommen sollte, weil der Fahrer fast kein Englisch spricht.
Im Auto war ich dann froh, dass ich meine zwei Jacken vom Flug nicht in den Kofferraum gelegt hatte, weil es im Auto durch die Klimaanlage gefühlte 10 Grad war…
Die ersten Minuten vom Flughafen war ich total überrascht, wie ordentlich der Verkehr doch abläuft (klar ist in Indien Linksverkehr und die Autos überholen auf beiden Seiten, aber kaum einer hat gehupt, es wurde immer geblinkt und niemand ist wirklich schnell gefahren) und ich habe mir sofort vorgenommen, wirklich einen Roller zu kaufen, um in Salem besser in die Stadt zu kommen. Nach ein paar Kilometern sind wir dann auf die "richtige" Straße gefahren (die andere kam halt nur vom Flughafen...) und ich habe entschieden, den Rollerkauf erst einmal nach hinten zu schieben:)
Die nächste halbe Stunde haben wir dann irgendwo im Verkehr in Bangalore gestanden und sind kaum vorangekommen, überall waren Autos, Motorräder, Fahrräder, Fußgänger und es wurde ohne Unterbrechung gehupt...
Außerhalb der Stadt kamen wir dann auf eine Mautstraße, die mich fast an eine deutsche Autobahn erinnert hat (war eine gute 3-spurige Straße, aber alle 5 Minuten kam eine Baustelle), nur dass es sehr viel voller war...
Auch sehr erschreckend war, dass auf der Straße bei 130 km/h (wir haben es auf dem Tacho gesehen) noch Fußübergänge waren, die auch benutzt wurden (es gab dann immer ein Hupen als Warnung, schneller zu laufen).
Nach ca. 5 Stunden Fahrt waren wir dann im Sharon Garden, wo wir die nächsten Monate wohnen werden. Dort wurden wir von einigen Amerikanern, die dort gerade für ein paar Wochen wohnen, und von unserem Koch begrüßt (Er ist 21 und sehr freundlich).
Wir haben etwas zu Essen und eine kurze Einführung bekommen und sind dann schlafen gegangen.
Heute morgen wurden wir dann in das Büro des YMCA gefahren (Wir haben schon den Tipp der Amerikaner eingeplant, nicht pünktlich zu sein :D) , wo wir unsere Arbeitspläne bekamen. Unsere Arbeitstage sind sehr voll, sodass wir uns wohl nicht langweilen werden:)
Danach hatten wir den Nachmittag frei und waren etwas überrascht, dass morgen schon das richtige Programm losgehen soll. (sonst dauert das wohl immer ein paar Wochen... also mal sehen, wie morgen unser Tag wird :D)
Bis bald, ich melde mich dann wieder….
Nach etwas mehr als 10 Stunden Flug und weiteren Stunden Wartezeiten an den Flughäfen in Frankfurt, Muscat (im Oman) und Bangalore standen wir gestern Nachmittag etwa um 16 Uhr einem indischen Beamten gegenüber, der uns freundlich fragte, was wir in Indien machen werden und wo genau wir wohnen. Da ich auf dem Flug kaum geschlafen hatte und das Englisch des Beamten nicht allzu deutlich war (heute habe ich gemerkt, dass sein Englisch gar nicht so schlecht war :D), wollte ich nur noch schnell die Kontrolle passieren und nach Salem fahren. Nachdem ich es ihm dann erklärt habe, hat er mich endlich gehen lassen, um dann bei der nächsten Kontrolle zurückgeschickt zu werden, weil er einen Stempel vergessen hat...
So hat das dann alles ein wenig länger gedauert, aber als wir durch den Ausgang nach außen traten, war es weniger voll als wir dachten und wir konnten sofort das Schild mit "Nikolai & Simon" sehen.
Was uns, glaube ich, beide am meisten überrascht hat, war das Wetter! Wir wurden von jedem gewarnt, wie heiß es in Südindien sein soll und haben nicht damit gerechnet, dass es bewölkt und die Temperatur, nach den Klimaanlagen in Flugzeugen und Flughafen, angenehm sein würde. (Vor allem, weil mir in Muscat nach 5 Metern zwischen dem Flugzeug und dem Shuttle-Bus schon der Schweiß von der Stirn lief und ich nur gehofft habe, dass der Fahrer schnell die Türen schließt...)
Wie sich dann schnell herausstellte, war der Mann, der das Schild gehalten hat, nicht unser Fahrer, sondern nur ein Mitarbeiter des YMCA, der mitkommen sollte, weil der Fahrer fast kein Englisch spricht.
| Der Flughafen von Bangalore |
Im Auto war ich dann froh, dass ich meine zwei Jacken vom Flug nicht in den Kofferraum gelegt hatte, weil es im Auto durch die Klimaanlage gefühlte 10 Grad war…
Die ersten Minuten vom Flughafen war ich total überrascht, wie ordentlich der Verkehr doch abläuft (klar ist in Indien Linksverkehr und die Autos überholen auf beiden Seiten, aber kaum einer hat gehupt, es wurde immer geblinkt und niemand ist wirklich schnell gefahren) und ich habe mir sofort vorgenommen, wirklich einen Roller zu kaufen, um in Salem besser in die Stadt zu kommen. Nach ein paar Kilometern sind wir dann auf die "richtige" Straße gefahren (die andere kam halt nur vom Flughafen...) und ich habe entschieden, den Rollerkauf erst einmal nach hinten zu schieben:)
Die nächste halbe Stunde haben wir dann irgendwo im Verkehr in Bangalore gestanden und sind kaum vorangekommen, überall waren Autos, Motorräder, Fahrräder, Fußgänger und es wurde ohne Unterbrechung gehupt...
Außerhalb der Stadt kamen wir dann auf eine Mautstraße, die mich fast an eine deutsche Autobahn erinnert hat (war eine gute 3-spurige Straße, aber alle 5 Minuten kam eine Baustelle), nur dass es sehr viel voller war...
Auch sehr erschreckend war, dass auf der Straße bei 130 km/h (wir haben es auf dem Tacho gesehen) noch Fußübergänge waren, die auch benutzt wurden (es gab dann immer ein Hupen als Warnung, schneller zu laufen).
| Überall Baustellen... |
| ... oder Reklametafeln |
Nach ca. 5 Stunden Fahrt waren wir dann im Sharon Garden, wo wir die nächsten Monate wohnen werden. Dort wurden wir von einigen Amerikanern, die dort gerade für ein paar Wochen wohnen, und von unserem Koch begrüßt (Er ist 21 und sehr freundlich).
Wir haben etwas zu Essen und eine kurze Einführung bekommen und sind dann schlafen gegangen.
Heute morgen wurden wir dann in das Büro des YMCA gefahren (Wir haben schon den Tipp der Amerikaner eingeplant, nicht pünktlich zu sein :D) , wo wir unsere Arbeitspläne bekamen. Unsere Arbeitstage sind sehr voll, sodass wir uns wohl nicht langweilen werden:)
Danach hatten wir den Nachmittag frei und waren etwas überrascht, dass morgen schon das richtige Programm losgehen soll. (sonst dauert das wohl immer ein paar Wochen... also mal sehen, wie morgen unser Tag wird :D)
Bis bald, ich melde mich dann wieder….
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