Vor genau drei
Wochen sind wir in Indien gelandet. Nach unserer Ankunft hatten wir nur eine
kurze Verschnaufpause, dann startete unser Programm.
Bereits am ersten Tag, nachdem wir unseren Wochenplan bekommen hatten, ging es richtig los. Abraham, ein Mitarbeiter des YMCA Salem, mit dem wir den Großteil unserer Arbeitszeit verbringen werden, nahm uns mit zur Christopher School. Sie ist eine der 6 High-Schools, an denen wir Deutschunterricht geben werden.
Da die Schule einige Kilometer außerhalb von Salem liegt, machten wir dann auch schon unsere erste Erfahrung mit dem Busfahren in Indien. Das läuft hier ein bisschen anders ab als in Deutschland. Es gibt in der Stadt einen Ort, an dem ca. 20 Busse stehen. Darauf kann man dann die Dorfnamen (natürlich in tamilischen Schriftzeichen) lesen, die die Fahrtrichtung des Busses angeben. Wenn man dann den richtigen Bus gefunden hat, muss man schnell aufspringen (die Busse haben keine Türen…) da der Fahrer ohne Rücksicht auf die Fahrgäste weiterfährt. Während der Fahrt läuft dann ein Schaffner durch den Bus, der die Tickets verkauft. Das Ticket hat für unsere Fahrt von 12 Kilometern 8 Rupien gekostet, was etwa 10 Cent entspricht...
Bereits am ersten Tag, nachdem wir unseren Wochenplan bekommen hatten, ging es richtig los. Abraham, ein Mitarbeiter des YMCA Salem, mit dem wir den Großteil unserer Arbeitszeit verbringen werden, nahm uns mit zur Christopher School. Sie ist eine der 6 High-Schools, an denen wir Deutschunterricht geben werden.
Da die Schule einige Kilometer außerhalb von Salem liegt, machten wir dann auch schon unsere erste Erfahrung mit dem Busfahren in Indien. Das läuft hier ein bisschen anders ab als in Deutschland. Es gibt in der Stadt einen Ort, an dem ca. 20 Busse stehen. Darauf kann man dann die Dorfnamen (natürlich in tamilischen Schriftzeichen) lesen, die die Fahrtrichtung des Busses angeben. Wenn man dann den richtigen Bus gefunden hat, muss man schnell aufspringen (die Busse haben keine Türen…) da der Fahrer ohne Rücksicht auf die Fahrgäste weiterfährt. Während der Fahrt läuft dann ein Schaffner durch den Bus, der die Tickets verkauft. Das Ticket hat für unsere Fahrt von 12 Kilometern 8 Rupien gekostet, was etwa 10 Cent entspricht...
Wie uns der Schulleiter stolz erzählt
hat, wird die Christopher School von deutschen Spendern finanziert.
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Seitdem
haben wir viele Schulen, Universitäten und sogar ein Gefängnis besucht, wobei
wir sehr viele nette Leute kennengelernt haben. Ich muss aber zugeben, dass ich
die meisten Namen zur Zeit eher wieder vergesse, weil sie für uns noch kaum
aussprechbar sind und sich uns immer gleich mehrere Personen gleichzeitig
vorstellen…
Der wichtigste
Programmpunkt seit wir hier sind, ist das 100-jährige Jubiläumsfest des YMCA
Salem.
Der CVJM
wurde 1914 gegründet. Deshalb wurde entschieden, ein ganzes Jahr lang das
Jubiläum mit vielen Einzelaktivitäten zu feiern. Am Samstag war die
Einleitungsfeier und nächstes Jahr im August soll dann das Ende gefeiert
werden.
Es waren einige wichtige Vertreter von anderen indischen YMCA´s dabei, die alle eine Rede hielten. Das dauerte etwa zwei Stunden.
Insgesamt wurden ca. 1000 Gäste erwartet (durch das eher schlechte Wetter waren dann doch nur etwa die Hälfte gekommen), für die es danach alle etwas zu Essen geben sollte. Zu sehen, wie in Indien für mehrere hundert Personen gekocht wird, war sehr interessant. Das Kochteam hatte riesige Töpfe, unter denen ein Holzfeuer brannte.
Es waren einige wichtige Vertreter von anderen indischen YMCA´s dabei, die alle eine Rede hielten. Das dauerte etwa zwei Stunden.
Insgesamt wurden ca. 1000 Gäste erwartet (durch das eher schlechte Wetter waren dann doch nur etwa die Hälfte gekommen), für die es danach alle etwas zu Essen geben sollte. Zu sehen, wie in Indien für mehrere hundert Personen gekocht wird, war sehr interessant. Das Kochteam hatte riesige Töpfe, unter denen ein Holzfeuer brannte.
Die Töpfe
waren später voll mit Reis. Wie die Köche es geschafft haben, ihn umzurühren,
ohne dass er anbrennt, war sogar den Indern, die wir gefragt haben, ein Rätsel.
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Eine der
wichtigsten Spezialitäten Südindiens: „Sambar“
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Die Tage vor
dem Fest hatten wir kein reguläres Programm, sondern halfen bei den
Vorbereitungen. Wir trugen die Stühle
fürs Essen aus dem Versammlungsraum nach draußen, packten Gastgeschenke ein und
bestückten Pokale mit Aufklebern …
Zwischendurch
gab es immer wieder Teepausen, bei denen sich alle trafen und die Arbeit kurz
ruhen liessen.
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In diesen Papierbechern wird hier
meistens der Tee serviert.
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Am Samstag
Vormittag haben wir dann noch zusammen mit den nationalen Vertretern des YMCA
Indien eine Ausbildungsstelle für Schneiderinnen eingeweiht, die der YMCA Salem
mit Unterstützung des CVJM Esslingen betreiben wird.
Hier noch
ein paar Bilder vom Jubiläum…
| Beim Fest wurde dann auch das Modell eines geplanten YMCA-Gebäudes präsentiert. |
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